Zamzow

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Rittergut Zamzow Post Gienow/Pommern

Fernsprechanschluss: Wangerin 272

Das Gut war 1225 ha groß, davon 477 ha Acker, 54 ha Wiesen, 31 ha Weiden, 540 ha Wald, 23 ha Hofraum/ Wege,   100 ha Seen. Es wurde Saatbau für Getreide und Kartoffeln betrieben. Der Viehbestand: 61 Pferde einschl. Fohlen, 192 Rinder davon: 68 Kühe (Rinderherdbuch), 522 Schafe, 108 Schweine. Es gab 1936 auch schon einen Trecker der Marke Lanz- Bulldog. Ein weiterer Betriebszweig war die Brennerei und die Flockenfabrik.
Gutsbesitzer: Major d. R. Heinrich Freiherr Senfft von Pilsach
Ehefrau: Meta Freifrau Senfft von Pilsach, geb. von Doetinchem de Rande
Kinder: Hilda Freiin Senfft von Pilsach
Ernst Freiherr Senfft von Pilsach
Dietrich Freiherr Senfft von Pilsach
Bruder: Wolfgang Freiherr Senfft von Pilsach

Meta und Heinrich Senfft von Pilsach 1936 beim Einzug vor dem Zamzower Gutshaus

Ernst, Dietrich und Hilda Senfft von Pilsach (v.l.n.r.)                      Hilda Senfft von Pilsach

Käthe Frank, Dietrich, Hilda 1936                    Ernst 1942                            Dietrich 1942 mit seinem 1. Rehbock             

 

Mein besonderer Dank geht an die Familie Senfft von Pilsach für die geleistete Arbeit in den schweren Jahren nach dem Krieg. In erster Linie denke ich an die Oster- und Weihnachtsbriefe an alle Zamzower Bürger und besonders an die persönlichen Briefe an meinen Großvater. 

 

Angestellte des Gutes

Inspektor: Hans Lembke
Inspektor: Henrik Ibsen
Inspektor: Paul Falk
Sekretärin:  Hildegard von Stuemer
Vorgängerin : Maria-Martha Dummer
Vorgänger: Kurt Graab
Hauslehrerin: Dr. Hedwig Jacke
Vorgänger Dr. Georg Bleicher
Kindermädchen: Käthe Frank
Nachfolge a. Haustochter: Gisela Lembke
Mamsell: Lotte Redepenning
Vorgängerin: Anneliese Schönrock
Vorgängerin: Frieda Jugert
Hausmädchen: Lene Abraham
Hausmädchen: Liesbeth Kühl
Förster: Hans Gumm
Vorgänger: Neumann
Vorgänger Paul Drescher
Brennmeister: Ernst Jolitz
Kutscher:   Franz Kunst
Aushilfskutscher Marcel Deremeau
Schmied:   Otto Schwanz
Stellmacher:   Franz Papstein
Schweizer: Rudolf Wenger
Schafmeister:   Karl Mittag
Schweinemeister:   Reinhold Abraham
Treckerfahrer: Fritz Bieck
Gärtner: Karl Kallies
Vorgänger: R. Schumann

 

Das vor dem Krieg abgebrannte Schloss (Foto von Holger Hansen)

Das Gutshaus

Die Brennerei

Gutshof von Osten (Richtung Dorfstraße gesehen, ganz im Hintergrund Toreinfahrt zum Gutshaus, rechts Kuhstall, folgend Pferdestall und Scheune, links frontal am Ende des Hofes Gebäude mit Schmiede und Stellmacherei, links Scheunenteil an den sich der Schafstall anschließt)

 

Allee, die von Dorf aus als Gienower Weg an Reißaus vorbei Richtung Wangeriner Chaussee führt. Rechts führt abgespaltet von der Allee ein Weg parallel zu den Kleinbahnschienen zur gleichen Chaussee, den man in Richtung Janikow und Dramburg nahm.

 

Eingang zum Park (gegenüber der Toreinfahrt auf die Straße). Blick nach hinten über die Moorkultur über den Hügel, der sich noch an der Stelle des abgebrannten ehemaligen Gutshauses befand. Darunter gab es noch einen Keller. Links verdeckt im Hintergrund das Wirtschaftsgebäude , das zu dem alten Gutshaus gehörte.